Finanzrechner

Sparrate & Endkapital einfach berechnen

Fabian K. – Redaktion Depotstarter
Redaktion: Fabian K.
Inhalt geprüft Zuletzt geprüft: 20.03.2026 Mehr über mich Pinterest

Mit den kostenlosen Online Rechnern findest du in wenigen Klicks heraus, wie sich dein Vermögen entwickelt.
Berechne deine optimale Sparrate, simuliere den Zinseszinseffekt oder plane dein Endkapital.
Ideal für ETF Sparer, Anleger und alle, die ihr Geld effizient anlegen möchten.

Sparratenrechner

Monatsrate für ein gewünschtes Endkapital

Jahre
Durchschnittliche Rendite p.a. als Modellannahme. Rechner nutzt monatliche Verzinsung.
%

Sparrechner

Endkapital aus Startkapital + Monatsrate

Jahre
Durchschnittliche Rendite p.a. als Modellannahme. Rechner nutzt monatliche Verzinsung.
%

Zinseszinsrechner

Wie wächst dein Kapital über die Zeit?

Durchschnittliche Rendite p.a. als Modellannahme. Rechner nutzt monatliche Verzinsung.
%
Jahre

ETF-Kosten-Rechner

Wie viel kosten dich hohe TER-Gebühren?

TER (Total Expense Ratio): laufende jährliche Kostenquote. Vereinfachte Annahme: TER reduziert die Rendite.
%
%
Modellannahme: Je höher die Rendite, desto größer wirkt der Gebühreneffekt über die Zeit.
%
Jahre

Entnahmeplan-Rechner

Wie lange reicht dein ETF-Depot?

Vereinfachtes Modell: konstante Rendite und konstante Entnahme. Steuern/Inflation/Schwankungen sind nicht enthalten.
%

Dividenden-Rechner

Passives Einkommen aus ausschüttenden ETFs

%
Vereinfacht: Bis zum Pauschbetrag fallen keine Steuern an. Teilfreistellung/Kirchensteuer nicht enthalten.

So nutzt du die Finanzrechner richtig

1) Starte mit deinem Ziel – dann ist der richtige Rechner sofort klar

Bevor du irgendwas eintippst, klär kurz, was du eigentlich wissen willst. Das spart Zeit und verhindert, dass du eine Zahl bekommst, die zwar gut aussieht, aber nicht zu deiner Frage passt.

Wenn du ein bestimmtes Endkapital erreichen willst, ist der Sparratenrechner dein Tool. Er sagt dir, welche monatliche Rate dafür nötig ist. Wenn du dagegen schon weißt, wie viel du monatlich sparen kannst, nimm den Sparrechner und lass dir ausrechnen, was daraus über die Jahre werden kann. Hast du bereits ein Startkapital und willst sehen, wie stark Zeit und Rendite wirken, ist der Zinseszinsrechner am direktesten.

Für alles rund um „Was kosten mich Gebühren wirklich?“ ist der ETF Kosten Rechner sinnvoll, der zeigt dir, warum kleine Prozentwerte über Jahrzehnte plötzlich groß wirken. Und wenn du planst, später aus deinem Depot zu leben, ist der Entnahmeplan Rechner der wichtigste: Der beantwortet nicht „wie viel ist es irgendwann“, sondern „wie lange hält es bei Entnahme X“. Wenn dich Ausschüttungen interessieren, nutzt du den Dividenden-Rechner, um ein Gefühl für mögliche Erträge zu bekommen.

Mini Tipp, der enorm viel bringt: Rechne immer in zwei Varianten: einmal mit deiner Standardannahme und einmal leicht strenger (z. B. etwas weniger Rendite oder etwas kürzere Laufzeit). Wenn beide Varianten „passen“, ist dein Plan deutlich robuster.

2) Rendite ist kein Versprechen – nutze sie als Szenario

Der häufigste Fehler ist, Rendite als „das wird schon so kommen“ zu behandeln. Besser ist: Rendite als Szenario nutzen, um Bandbreiten zu sehen.

Konservativ ist dein Sicherheitsnetz: Das nutzt du, wenn du lieber Puffer einplanst oder ein Ziel zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich erreichen musst. Realistisch ist dein Arbeitswert, damit baust du den Plan, den du im Alltag durchziehst. Optimistisch ist nur ein Best Case: nett, um zu sehen, was möglich wäre, aber nicht geeignet, um deine Sparrate kleinzurechnen oder eine Entnahme „auf Kante“ zu planen.

Ein Durchschnitt sagt außerdem nicht, wann gute oder schlechte Jahre kommen. Genau deshalb lohnt es sich, nicht an einer einzigen Zahl festzuhalten, sondern mit zwei bis drei Szenarien zu rechnen. Dann triffst du Entscheidungen, die auch dann noch funktionieren, wenn es mal nicht perfekt läuft.

3 typische Fehler, die dich am Ende „reich rechnen“

  1. Zu hohe Rendite ansetzen und dadurch die Sparrate zu niedrig wählen.
  2. Kosten unterschätzen (TER, Spread, Depotgebühren): wirken klein, werden über Jahrzehnte spürbar.
  3. Entnahme ohne Sicherheitsmarge planen: Wenn du Puffer weglässt, kann ein schlechter Start deinen Plan deutlich verkürzen.

Nach oben scrollen